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Fam. Nemetz
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Wachau, Niederösterreich
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Best of Wachau

Best of Wachau

Wein & Winzer

  • Eine kräftigende Jause während der Weinlese
  • Riesling-Traube
  • Müller-Thurgau - Traube

Die Wachau ist unter anderem für seine vorzüglichen Weine bekannt. In der Wachau liegen einige der berühmtesten Rieden Österreichs. Daher ist auch die Zahl der Winzer in dieser ausgesprochenen Weinregion groß.

Viele dieser Winzer bieten auch eine Verkostung und Ab-Hof-Verkauf an.

Lassen Sie sich daher während Ihres Aufenthaltes in unserer Burg Oberranna von den hervorragenden Weinen und den kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen. Wir sind Ihnen dabei gerne bei der Planung behilflich.

Weine von höchster Qualität

Um die Einzigartigkeit der Weine aus der Wachau zu betonen, werden sie in drei Kategorien klassifiziert:

Steinfeder ist der Name der leichten, duftigen Weine des Weinbaugebietes Wachau. Die Steinfeder (Stipa pennata) – das federleichte Gras der steilen Weinberge der Tallandschaft, gab diesen Weinen seinen Namen. Die Trauben müssen ein Mostgewicht von mindestens 15° KMW aufweisen. Die Moste werden immer klassisch trocken durchgegoren. Der Alkoholgehalt dieser Weine beträgt maximal 11,5 Vol.%, ist also niedrig. Die Wachau ist das Weinbaugebiet, indem es aufgrund der naturgegebenen Klimatik und Bodenbeschaffenheit möglich ist, Weine mit so geringem Alkoholgehalt zu keltern, die dennoch in ihrem Charme und ihrem Nuancenreichtum höchsten Ansprüchen genügen.

Federspiel heißen Wachauer Weine im Kabinettbereich mit einem Mostgewicht ab 17° KMW und einem Alkoholgehalt zwischen 11,5 und 12,5 Vol.%. Diese Weine sind ausnahmslos klassisch trocken vergoren. Sie stellen den Mittelbau der Wachauer Weine dar und zeichnen sich durch ihren fruchtig-charmanten Charakter und ihre kraftvolle Delikatesse aus. Der Name Federspiel führt auf den alten Brauch des Zurückholens des Beizvogels bei der Falkenjagd zurück – eine gerade in der Wachau in früherer Zeit übliche Form herrschaftlicher Jagd. Federspiel-Weine schließen an die Steinfeder-Kategorie an. In ihrer Kelterung sind sie neben den gesetzlichen Erfordernissen den Kontrollen des Verbandes Vinea Wachau unterworfen.

Smaragd ist die erstmals für Weine des Jahrgangs 1986 verwendete Bezeichnung für die besten und wertvollsten Weine der Wachau. Diese Weine mit einem Mindestmostgewicht von 18,5° KMW reifen nur in den sonnigsten Rieden. Smaragdeidechsen fühlen sich in den Wachauer Weinbergterrassen besonders wohl. An schönen Tagen sonnen sie sich neben den Rebstöcken. So wurden sie zum Symbol für Wachauer Wein mit vollendeter physiologischer Reife. Diese besonders kostbaren Weine mit einem Alkoholgehalt ab 12,5 Vol.% werden bis zum natürlichen Gärstillstand vergoren und sind immer trocken. Die Flaschen werden mit langen Korken (mind. 49 mm), die den Jahrgangsbrand tragen, verschlossen. Auch nach 25 und mehr Jahren richtiger Lagerung werden diese Weine Freude bereiten. Weine mit der Bezeichnung Smaragd dürfen erst ab 1. Mai des auf die Lese folgenden Jahres verkauft werden. Die Weinkategorie „“Smaragd„“ stellt eine ganz besondere Wachauer Spezialität dar, die deshalb an entsprechend strenge Kontrollmaßnahmen gebunden ist.

Der Grüne Veltliner und der Riesling

Der Grüne Veltliner gehört zu den ältesten Reben Europas und kommt aus Niederösterreich. Er ist mit einem Anteil von rund einem Drittel der gesamten Weinbaufläche die am häufigsten angepflanzte Weißweinsorte Österreichs und deshalb in Sachen Wein die wichtigste Spezialität des Landes. Die Weine werden als würzig, spritzig und pfeffrig bezeichnet, mit angenehmer Säure und ausgeprägtem Bukett.

Der Riesling gilt als edelste Weißweinrebe der Welt und ist trotz seiner späten Reife vor allem in den nördlichen Weinbaugebieten am weitesten verbreitet. Die Weine sind von feiner Rasse, Eleganz und sehr hoher Qualität.

Der Neuburger, der besonders im Raum Spitz vermehrt angebaut wird, der Müller Thurgau und der Weißburgunder sind weitere Spezialitäten der Wachau. Der Neuburger ist eine natürliche Kreuzung der Sorten Grüner Sylvaner und Weißburgunder. Die Weine gelten als vollmundig, kräftig und mild.

Der Müller Thurgau verdankt seinen Namen dem Schweizer Botaniker Hermann Müller aus dem Thurgau. Aus einem seiner Kreuzungsversuche von Riesling mit Silvaner entstammt die Müller Thurgau-Rebe. Zumeist ist der Müller Thurgau ein säurearmer, runder Wein mit leicht muskiertem Bukett und mildem Geschmackseindruck.

Der Weißburgunder lässt sich von einer Kreuzung Schwarzriesling und Traminer ableiten. Die Aufspaltung der drei Beerenfarben hat somit einen genetischen Hintergrund. Die Weine sind im Duft und vom Bukett her eher verhalten, Spitzenweine präsentieren sich aber bei gekonntem Ausbau auch fein-fruchtig und sehr elegant. Der Weißburgunder gehört insbesondere im Fachhandel und der gehobenen Gastronomie zu den absoluten Aufsteigern.

Es gibt in der Wachau noch zahlreich andere Sorten, die jedoch nur eine untergeordnete Rolle spielen, darunter Frühroter Veltliner, Muskateller, Chardonay, Muskat Ottonel und die einzigen Rotweine Zweigelt und St. Laurent.

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